Der Sommer ist langsam vorbei, das kriegten die beiden Triämtler Dani und Philipp am ersten September Wochenende am eigenen Leibe zu spüren. Der Gemmi Triathlon lockte die beiden ins Wallis. Das Ziel: Der Gemmipass auf 2’350 Meter über Meer. Der Start: In Sitten, rund 1’800 Meter weiter unten.

Geschwommen wird im Gerundensee auf einer 900 Meter langen Strecke. Das Fahrrad führte die beiden innert 24 Kilometer und 900 Höhenmeter nach Leukerbad. Anschliessend ging es auf die Gemmi; 900 Höhenmeter auf einer 4 Kilometer langen Laufstrecke.

Schön wäre es gewesen, doch das Wetter machte den beiden einen Strich durch die Rechnung. Zwar konnte man bis nach Leukerbad hoch fahren, aber dort war Endstation. 

Auf der Gemmi fegte ein eisiger Wind mit bis zu 60 Stundenkilometer. Zudem hatte es bereits etwas geschneit. Eine gute Entscheidung, dass die Organisatoren die Laufstrecke nach Leukerbad verlegten.

Das spürten Dani und Philipp bereits auf dem Fahrrad. Der Wind bliess zügig das Rhonetal hinunter und warf den beiden auch noch etwas Wasser entgegen. Die garstigen Bedingungen zogen sich bis nach Leukerbad. Bis zum Ziel beruhigte sich das Wetter nicht mehr. Über eine hügelige Ersatzlaufstrecke ging es dem Ziel entgegen.

Von der Laufstrecke zurück in Leukerbad, waren die beiden froh im Ziel angekommen zu sein. Nach einer warmen Dusche war das kalte Wetter schnell vergessen und man konnte sich über ein Walliser Raclette freuen.