Der Schaffhauser Triathlon feiert in diesem Jahr bereits sein 34-jähriges Bestehen. Er steht zur einen Hälfte auf Schweizer Boden und zur anderen Hälfte in Deutschland. Wie ist das möglich? Inmitten des Kantons Schaffhausen liegt das Deutsche Büsingen am Hochrhein. Der Grund dafür ist der Kampf um Hoheitsgebiet vor rund 400 Jahren. Seither hat man diese Unstimmigkeit nie korrigiert.

Am vergangenen Wochenende fanden drei Triamt-Mitglieder ihren Weg an die Grenze des grossen Nachbarn. Das Wetter stand unter einem kritischen Himmel. Daniel Asper startete fürs Triamt als einziger in der Langdistanz und musst schon früh vor Ort sein. Der Startschuss erfolgte für ihn bereits um 7.30 Uhr mit leichtem Niederschlag. Nicht jeder Manns Sache, an einem Wochenende so früh aufstehen zu müssen. Doch für einen Triathlon ist diese Tortur schnell vergessen. Die Langdistanz umfasste für ihn fünf Kilometer Rheinwasser, 60 Radkilometer auf Deutsch/Schweizer Boden und einem 15 Kilometer langem Lauf dem Rhein entlang. Trotz kühlem Start, entwickelten sich die Temperaturen im Verlauf des Morgens zu sportlich angenehmen 18 Grad.

Um 9 Uhr fanden auch Natalina Lombardi und Philipp Avenell ihren Sprung ins Nass des Rheins. Für sie umfasste der Triathlon zwei Kilometer Rheinwasser und lediglich die Hälfte der Rad-, und Laufdistanz.

Unter angenehmen Bedingungen kämpften sich unsere Athleten durch den Rhein, dieser half mit seiner Strömung ordentlich mit. Kaum einer würde sonst die zwei Kilometer lange Schwimmdistanz in nur 15 Minuten zurücklegen. Auf dem Rad wurde es wesentlich anstrengender. So gab es für Daniel über 800 Höhenmeter zu bezwingen. Die Laufstrecke dem Rhein entlang gestaltete sich flach und schnell. Hier konnten Daniel und Philipp ihre lauferischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und einige Ränge gut machen, bis sie schliesslich die Ziellinie in Büsingen überquerten.

Unsere Sportler waren mit ihren Leistungen zufrieden und konnten mit einem guten Gefühl zurück ins Triamt reisen.

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