Donnerstag, 23. Oktober, 3 Tage vor dem Wettkampf:

Zurück von Lana’i müssen wir mal wieder unsere Sportsachen waschen, und daneben kaufen wir Essen ein, um wenigstens ein bisschen so etwas wie ein Carboloading machen zu können. Denn Pasta, Kartoffeln (ausser den frittierten) und Brot sind hier nicht leicht zu bekommen.

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Dann gehts zurück ins Hotel, wieder einchecken und das eingelagerte Gepäck plus Bike holen. Leider verpasse ich die Registration fürs Rennen um 10 Minuten, da sie nur bis 1400 offen ist. Seltsame Öffnungszeiten! Naja, dann halt morgen. Stattdessen bleiben wir in der Messe hängen, was T-Shirt Nummer 20 und 21 (und noch ein paar andere Dinge) bedeutet.

So langsam nimmt das Wettkampfgelände Gestalt an: Die Wechselzone steht, das Zielgände ist praktisch fertig.

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Überall sehen wir Leute joggen, biken oder schwimmen. Auch ich mache ein paar Züge im heute aufgewühlten Meer. Die letzte Stunde vor Sonnenuntergang rennen Eva und ich nochmals die Laufstrecke. Für Eva gilt es am Samstag ernst, sie nimmt am 10 km Trailrun teil, der auf der gleichen Strecke wie der XTERRA ausgetragen wird. Scheinbar hat es gestern stark geregnet (davon haben wir auf Lana’i nichts gemerkt), denn der Trail ist wieder nass. Zudem sind Passagen, die am Sonntag noch schmal durch die Vegetation führten, nun wegen der vielen Trainierenden halbe Autobahnen: alles platt getrampelt.

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Wir rennen getrennt hoch und treffen uns beim kleinen See, damit jeder sein Tempo bestimmen kann. Wir geben etwas Guzzi. Es ist heute so verdammt heiss (36 Grad), dass ich das Gefühl habe, der Kopf explodiert mir! Trotzdem sind wir zufrieden mit unseren Zeiten, Eva wird es sicher unter 60 Minuten schaffen, und ich hoffe, im Idealfall möglichst nahe an 50 Minuten heran zu kommen.

Morgen fahre ich die Bikestrecke ab. Ich freue mich.

Als Vorabinformation schon mal der Link für die live Zwischenzeiten der XTERRA WM 2014.