Mittwoch, 22. Oktober, 4 Tage vor dem Wettkampf:

141022 image-3

0630, der Wecker läutet. Eva und ich schaffen es kaum aus den Federn. Aber Morgenstund hat Gold im Mund, denn wir wollen vor dem Frühstück kurz joggen und mal wieder schwimmen. Die Sonne geht gerade auf, als wir das Zimmer verlassen; wir sind bestimmt die Ersten. Denkste! Auf dem Weg aus der Hotelanlage sehen wir ein Dutzend Leute beim Frühstück, und im Pool sitzt auch schon einer – mit dem Kaffebecher in der Hand! (In wenigen Stunden wird’s das Bier sein). Amis.

141022 image-1

141022 image-2

Wir joggen dem Strand entlang und begegnen Paaren, die sich den Sonnenaufgang angesehen haben – mit dem Kaffebecher in der Hand! (Irgendwie muss ich an Dutti denken.)

Einer diktiert seine Erlebnisse (den Sonnenaufgang) lautstark ins iPhone. Amis.

Trotz den Amis ist dies hier einer der schönsten Flecken, die wir bisher gesehen haben. Als uns gestern die Frau von der Reception zum Zimmer führte, sprach sie von Delfinen, denen wir morgens vom Frühstück aus zusehen könnten. Guter Werbegag, dachte ich mir; vielleicht ist das dreimal im Jahr so. Aber während unserer Schwimmeinheit hören wir unter Wasser Quietschgeräusche, und als wir wieder am Strand sind, sehen wir sie tatsächlich: Delfine. Etwa 30 oder 40 an der Zahl, die noch während zwei Stunden die Bucht rauf und runter schwimmen werden, manchmal spontan aus dem Wasser springend! Und wir können sie dann tatsächlich auch vom Frühstück aus sehen. Unglaublich und fast schon kitschig!

Am Abend packt mich nochmals das schlechte Gewissen. Ich sitze noch eine halbe Stunde aufs Spinningvelo.

141022 image-0

Morgen gehts nach zwei Tagen Ausflug ins Paradies zurück nach Kapalua an den XTERRA!